Unsere Neuigkeiten

Wabenhonigernte im Clementinenhaus

Vom //

Wabenhonig ist eine ganz besondere Spezialität!

Am vergangenen Sonntag, den 25.07.2021, hat unser Mitglied und Imkermeister Hartmut Münch den Freunden und Förderern des DRK-Clementinenhauses die Clemibienen vorgeführt, Wabenhonig geerntet und allen Anwesenden etwas frisch geschnittenen Wabenhonig mitgegeben – selbstverständlich unter coronakonformen Bedingungen.

 

20.05.: Hannover summt! im Radio zum Weltbienentag

Vom //

Am 20. Mai ist Weltbienentag

– und Hannover summt! hat dazu einiges zu sagen. Auf NDR 1 Niedersachsen gibt es ein Interview mit dem Hannover-summt!-Vorsitzenden Jan Dohren im Wildbienengarten.

Wann: Donnerstag, 20.05.2021, 15:00 Uhr
Wo: NDR 1 Niedersachsen

 

Wildbienenexperte Rolf Witt im Wildbienengarten

Vom //

Wildbienenexperte Rolf WittAm vergangenen Sonntag (09.05.2021) war bei schönstem Sonnenschein, blühenden Apfelbäumen und sommerlichen Temperaturen der Wildbienenexperte Rolf Witt in dem von Hannover summt! und den Naturfreunden Hannover insektenfreundlich gestalteten Schrebergarten gegenüber vom Naturfreundehaus in der Hermann-Bahlsen-Allee 8 zu Gast.

Zweck des Besuchs: Herr Witt schaut im Rahmen eines Monitorings dort nach Wildbienen und Tagfaltern, um festzustellen, wie viele und welche Arten sich von den Blüh- und Nistangeboten anlocken lassen, die wir in dem Garten machen. Er war mit einem großen Kescher ausgerüstet, um die eine oder andere Biene zu fangen und bestimmen zu können.

Gemeine PelzbieneWährend des Besuchs flog eine hummelartige Biene die gelben Schlüsselblumen an. Für Herrn Witt ein klarer Fall: Ein besonders dunkles weibliches Exemplar der Gemeinen Pelzbiene – sowas erkennt er schon am Klang. Die Gemeine Pelzbiene ist polygolektisch, nistet gerne in Lehmgruben, Trockenmauern und Lösswänden und nimmt zur Nahrungssuche durchaus auch einmal ein paar hundert Meter Flugstrecke auf sich. Gut möglich, dass sie vom Grundstück des Naturfreundehauses herübergeflogen kommt, denn dort gibt es eine kleine Sandabbruchkante, die schon in den letzten Jahren Niststätte für Wildbienen gewesen ist.

Wir sind gespannt, was Herr Witt im Rahmen seiner nächsten Besuche zu sehen bekommt, wie seine Begutachtung und sein Fazit ausfallen werden, und was er uns im Hinblick auf eine Verbesserung des Schrebergartens unter dem Gesichtspunkt der Insektenfreundlichkeit empfehlen kann.

 

Fotos: Jan Dohren

BUND fördert Flächenentsiegelung mit bis zu 10.000 €

Vom //

Hannover, SteintorplatzIn einer immer dichter werden Stadtbebauung („Nachverdichtung“ ist gerade ein stadtplanerischer Trend) besteht die Gefahr, dass das Stadtklima sowie Fauna und Flora auf der Strecke bleiben. Durch Entsiegelung vormals versiegelter Flächen kann dem entgegen gewirkt werden. Das hilft auch dem Insektenschutz, dem sich Hannover summt! verschrieben hat.

Unter dem Motto „Begrüntes Hannover“ startete 2017 das Projekt „Nachhaltiges Förderprogramm zur Gebäudebegrünung und zur Minimierung der Flächeninanspruchnahme“ der Landeshauptstadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem BUND Region Hannover.

Dabei gibt es 2 Schwerpunkte:
1. Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung.
2. Förderprogramm zur Entsiegelung.

Weitere Informationen auf der Seite „Begüntes Hannover“ des BUND: www.begruenteshannover.de

 

Bienen-Infotafel am DRK-Clementinenhaus

Vom //

 

 

 

Unsere Infotafel „Das Jahr der Honigbienen“ steht direkt vor den Stadtwohnungen unserer Mädels im Garten des Clementinen-Krankenhauses in der List. Dank der freundlichen Unterstützung des Roten Kreuzes, ohne die wir diese dort nicht hätten aufstellen können.

 

Bienenalarm – was tun, wenn es in der Wohnung oder im Haus summt?

Vom //

Seidenbiene (c) kie-ker@PixabayWenn es Frühling wird und Osterglocken und Salweide blühen, beginnt für viele Wildbienen die Flug- und Brutsaison.

Viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner, die wissen, dass sehr viele der in Niedersachsen vorkommenden Wildbienenarten bedroht sind, freuen sich über jede Mauer- oder Blattschneiderbiene, die sie in der Stadt und der Region Hannover zu Gesicht bekommen. Es gibt allerdings auch Situationen, in denen man sich wünscht, dass die Bienen einen etwas größeren Abstand wahren würden. Im Fensterrahmen, im Badezimmer oder in der Wanddämmung können Bienen lästig werden. Wie verhält man sich in dieser Situation richtig?

Wichtig zu wissen ist, dass es nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes grundsätzlich verboten ist, wild lebende Tiere – und zu diesen zählen auch Insekten in der Wanddämmung – zu töten oder ihre Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Für sämtliche heimischen Bienen- und Hummelarten gelten besonders strenge Regeln. Denn sie gehören nach der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Arten, und für die besonders geschützten Arten sieht das Bundesnaturschutzgesetz vor, dass zwingend eine Beteiligung der zuständigen Naturschutzbehörde erfolgen muss, die Ausnahmen von dem Tötungsverbot und dem Verbot der Beeinträchtigung oder Zerstörung von Lebensstätten von Bienen und Hummeln zulassen kann, u. a. wenn dies im Interesse der Gesundheit des Menschen oder der öffentlichen Sicherheit erforderlich ist und es keine Alternativen gibt.

Fazit: Wer heimische Bienen oder Hummeln tötet oder ihre Lebensstätten zerstört oder beeinträchtigt, ohne dass die zuständige Naturschutzbehörde dies zugelassen hat, handelt ordnungswidrig und riskiert ein Bußgeld, wobei der Bußgeldrahmen Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 € vorsieht. Und wer der Meinung ist, dass die Beseitigung von Bienen oder Hummeln partout erforderlich ist, sollte sich an die Untere Naturschutzbehörde der Region Hannover wenden.